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Johann Gallis und Lukas Malli stellen im Rahmen dieses Werkstattgespräches ihre Forschungsarbeit zum Nachlass des bei Ernst Anton Plischke ausgebildeten Architekten Heinrich Knotzer (1939–2023) vor. Der Abend beleuchtet eine Forschungspraxis außerhalb des tradierten Kanons und widmet sich den Herausforderungen dieser Archivarbeit. Diskutiert werden der Umgang mit unvollständigen Quellen sowie der Einsatz analoger und digitaler Werkzeuge für zukünftige Forschungen. Inhaltlich steht Knotzers Werk exemplarisch für die bisher noch zu wenig erforschte Architekturpraxis im ländlichen Raum in der in der Spät- und Postmoderne. Die Forschungsarbeit zu seinem Oeuvre entzieht sich üblichen Erzählungen und wirft am konkreten Material die Frage nach Bruch oder Weiterentwicklung auf. Sichtbar wird diese Spurensuche in geplanten Vermittlungsformaten, einer Wanderausstellung, einer Begleitbroschüre und einem Fachgespräch. Der Abend bietet eine erste Zwischenbilanz und gewährt Einblick in die Praxis einer dezentralen Baukulturforschung sowie in Leben und Werk dieses bisher kaum bekannten Akteurs der burgenländischen Architekturgeschichte.
mit Johann Gallis und Lukas Malli
Wann: 12. November 2026, 19:00 Uhr
Wo: Zoom

